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Zulassungszahlen fast auf Vorjahresniveau
auto-reporter.net - 6. Oktober 2008. Im September hat die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in Deutschland nach dem Einbruch im August wieder nahezu Vorjahresniveau erreicht. Das Kraftfahrt-Bundesamt meldet mit 261 384 Pkw in Minus von 1,5 Prozent gegenüber dem September 2007. 37,5 Prozent aller verkauften Neuwagen wurden von privaten Haltern zugelassen. Der Dieselanteil stieg wieder leicht auf 43,0 Prozent an. Bereits über 7000 Pkw entsprachen der neuen Euro 5-Einstufung.

Mit 2,37 Millionen Pkw in den ersten drei Quartalen liegt der Neuwagenabsatz derzeit 1,3 Prozent über Vorjahresniveau. Besonders gefragt sind kleine Fahrzeuge. Die Marktanteile im Mini-Segment stiegen in den vergangenen neun Monaten um 21,1 Prozent. Der Privatanteil ist dort mit 51,1 Prozent relativ hoch. Die bevorzugten Modelle sind Smart Fortwo, Renault Twingo und Fiat 500. Stark zurück gingen die Verkäufe in der Oberen Mittelklasse (-15,9 %) und im Sportwagen-Segment (-11,7 %). Auch die Nachfrage nach Vans ließ spürbar nach (-7,1 %).

Die deutschen Hersteller decken 64,3 Prozent des Marktes ab. In der Neuzulassungsbilanz stehen sie sehr in den ersten neun Monaten unterschiedlich da. Während Smart (+ 19,2 %), Ford (+ 4,3 %) und VW (+ 3,9 %) die größten Zugewinne für sich verbuchten, war die Entwicklung bei Opel (- 4,6 %) und Porsche (- 6,5 %) rückläufig. Als stärkster ausländischer Hersteller hat Renault seine Position mit elf Prozent Wachstum gestärkt. Mit 16 Prozent hat daran Dacia wesentlichen Anteil. Toyota musste im Laufe des Jahres mit -22,3 Prozent starke Einbußen hinnehmen und Skoda (+ 5,2 %) auf Platz 2 vorbeiziehen lassen. Die nächstplatzierten Peugeot (+ 3,8 %) und Fiat (+ 26,5 %) rückten ebenfalls näher. (ar/jri)
 
 
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